»Es ist nicht so wichtig, woher Du kommst, viel wichtiger ist, wohin Du gehst.«
E.W. Heine
E.W. Heine

Der Architekt

Literat schreibt Drehbuch für 60-Millionen-Bad am Allersee

Seine Bücher erreichen riesige Auflagen, sind in viele Sprachen übersetzt, landen in der Spiegel-Bestsellerliste („Das Halsband der Taube“): E.W. Heine gilt mit seinem schwarzen Humor unter Kritikern als deutscher Roald Dahl. Gestern war Heine in Wolfsburg, nicht als Autor, sondern als Lichtarchitekt für das neue Badeland.

Gestern stellte Heine seine Konzeption für die Innengestaltung des Bades in Wolfsburg vor. Modelle von Lampen und Beleuchtungskreationen, die tolle Lichteffekte mit Spiegeln und anderen Materialien bewirken, präsentierte er dem Sportausschuss: “So wie Ende des vorigen Jahrhunderts das Bedürfnis nach Badeanstalten erwachte, so erwacht gegen Ende unseres Jahrhunderts die Begeisterung an Bädern als spielerischer Mittelpunkt einer neuen Freiheit...”
“Jeder, der auf Capri die Blaue Grotte erlebt hat, weiß, welche Faszination von leuchtendem Wasser ausgeht, zumal die Badenden und der technische Filterumlauf das Wasser in Bewegung halten.”
Das Licht werde dabei nicht durch einfache Strahler abgegeben, sondern durch technische Tricks mit Hilfe von Pflanzen aus Glas, Aluminium, Spiegeln sowie anderen Materialen „inszeniert“. Heine: „Geheimnisvoll wechselnde Lichter- und Farbspiele – das Ganze soll Neugier wecken. Meine Botschaft: Es ist eine Lust zu baden.“