»Es ist nicht so wichtig, woher Du kommst, viel wichtiger ist, wohin Du gehst.«
E.W. Heine

Presse

Pressemitteilung vom 20.07.2012

Der Kunst- und Kulturpreis des Landkreises Kelheim geht in diesem Jahr an den international bekannten Schriftsteller E.W. Heine.
Verbunden mit dieser Verleihung ist ein Geldpreis von 5000,- EUR. Die Aushändigung erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung im Saal des Sparkassengebäudes in Kelheim am 25.07.2012 um 19 Uhr.

 

Bestseller-Literatur E.W. Heine - Vorlesungen

ROTHENBURG • Die Vortragstechnik von E.W. Heine lässt kaum glauben, dass dahinter lediglich die sprechtechnische Erfahrung eines „Auch“-Kabarettisten und vormals hauptberuflichen Architekten steht. Das ganze Register seiner Stimme erklingt bis zum Fauchen oder gar Schmatzen, wechselt in den spannungsreichen Tenor für die Figur Topplers, um sogleich beruhigend abzugleiten in die baritonale Gelassenheit des Juden Josua Süßkind (beide historisch authentische Figuren).

ANSBACH • „Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur die langweilige nicht“, sagt einst Voltaire. Diesen Spruch hat sich der welterfahrene Romanautor E.W. Heine auf seine Fahnen geschrieben. Groß war deshalb auch der Andrang zu der von Bücher Pustet veranstalteten Lesung, die am Freitagabend in der Gotischen Halle des Ansbacher Stadthauses stattgefunden hat.

Von einem Erfolgsautor bei einem Mann zu sprechen, dessen Bücher Millionenauflagen erreichen, ist sicher nicht übertrieben. E.W. Heine, der am Dienstag in Kirchberg las, ist ein Erfolgsautor. Seine Geschichten, Romane und Sachbücher fehlen in keiner Buchhandlung.

KIRCHBERG • Dass der Erfolg auf dem Buchmarkt und literarische Qualität sich nicht ausschließen müssen, braucht E.W. Heine, wie er vollständig heißt, nicht zu beweisen. Seine makabren Geschichten, mit denen ihn Kritiker in eine Reihe mit Ambros Bierce, Mark Twain und Roland Dahl stellen, sind ebenso das Markenzeichen des 1940 in Berlin geborenen Schriftstellers wie seine Geschichten aus der Geschichte („Luthers Floh“, „Wer ermordete Mozart? Wer enthauptete Haydn?“) – immer spannend geschrieben und unterhaltsam im besten Sinn des Wortes.

... – Ob er aus seinen historischen Romanen liest, von seinen Recherchen in den Archiven erzählt oder sein eigenes bewegtes Leben als Architekt, Literat, Kulturgeschichtsforscher und Romanschreiber rekapituliert – bei dem Erfolgsautor E.W. Heine (60) geht es permanent spannend zu. Nichts stört ihn mehr als Autoren, die im Elfenbeinturm sitzen und gepflegte Langeweile verbreiten. ...


E.W. Heine gehört in die Schublade Ambros Bierse, Roalt Dahl, Marc Twain und keine Etage tiefer.
Stuttgarter Zeitung, 2009

Fünfzehn wunderbare Geschichten vom Großmeister des schwarzen Humors E.W.Heine. Knapp und sprachlich elegant erzählt, kommen sie anfangs ganz harmlos daher und halten doch stets eine unvorher- sehbare Pointe bereit. Man liest mit wohligem Schauer – und wird süchtig.
NDR

Dieser Heine kann Geschichten erzählen!
Da läuft es einem selbst bei 30 Grad im Schatten eiskalt den Rücken herunter.
FAZ

E.W.Heine ist ein Botschafter des Boshaften.
DER SPIEGEL


Fragebogen

Die WOCHE, 24.09.1998

Was ist Ihre größte Hoffnung?
Eine Menschheit, die weder Götter noch Priester braucht.

Was ist Ihnen peinlich?
Die Art, wie die Deutschen sich selbst verleugnen.

Was treibt Sie zur Verzweiflung?
Rücksichtslosigkeit.

Wem werden Sie ewig dankbar sein?
Eva, weil ihr Erkenntnis lieber war als paradiesische Langeweile.

Wem möchten Sie auf keinen Fall in der Sauna begegnen?
Einem Igel.

Bei wem müssen Sie sich unbedingt noch entschuldigen?
Bei den Kindern, daß wir ihnen die Erde in dem desolaten Zustand übergeben, in der sie sich befindet.

Was war Ihr größter Erfolg?
Das Halsband der Taube.

Was war Ihre dramatischste Fehlentscheidung?
Meine besten Jahre an der Uni verbracht zu haben.

Was sind Ihre verborgenen Schwächen?
Viele, viel zu viele.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Ehrfurcht vor dem Leben in jeder Form.

Welchen Traum wollen Sie sich unbedingt noch erfüllen?
Mein „Halsband der Taube“ zu verfilmen.

Wo möchten Sie beerdigt sein?
Im eigenen Schlosspark.

Wer soll Ihre Grabrede halten?
Mein Urenkel.

Welchen Satz erhoffen Sie sich darin?
Nur wenige sind bei bester Gesundheit so alt geworden wie er.