»Es ist nicht so wichtig, woher Du kommst, viel wichtiger ist, wohin Du gehst.«
E.W. Heine

E.W. HeineZur Person

Die meisten Menschen führen ein recht langweiliges Leben. Es liegt nicht in meiner Absicht, dieses Leben nachahmend zu beschreiben. Ich versuche es neu zu arrangieren, zu dramatisieren, um es interessanter, erregender, überraschender aufzuführen. Der Effekt ist mir wichtiger als die Realität. Handlung bedeutet mir mehr als intellektuelle Abstraktion. Die Realität hat ihre Grenzen. Die Phantasie ist grenzenlos. Ich gehöre zu den Verehrern der raffinierten Scheherazade der Märchen aus Tausend-und-einer-Nacht, die dem Tod nur entging, weil sie erzählte, ohne zu langweilen.

Ich glaube nicht an den Satz: „Lebe so, als ob der heutige Tag dein letzter wäre!“ Ich lebe so, als ob ich noch hundert Jahre vor mir hätte. Ich habe lange gebraucht, um jung zu werden.

Ich will mit meinen Büchern nicht Dumme gescheit, sondern Gescheite nachdenklich machen. Dabei bemühe ich mich, die Stellen wegzulassen, die der Leser im Allgemeinen überspringt.

Was ich nicht mag
Weihnachtsfeiern, Weltkriege, Schlipse und Schlangestehen, Erzieher umd Emanzen.
Sämtliche Ämter, vom Finanzamt bis zum Standesamt, jede Form von Ketten, auch Kettenraucher, alle Massen, egal ob auf der Straße oder auf der Personenwaage.

Was ich mag
Nudelsuppen und Nobelpreise, alle Eliten, egal ob im Bett, im Weinkeller oder im Bücherschrank.
Schöpferischer Müßiggang vom Schreiben bis zum Schilaufen.
Vom Lesen vergöttert, von der Steuer vergessen.
Nie verlegen, aber immer einen Verleger.
Verlass auf Hirn und Hoden bis ins hohe Alter und einen sanften Tod im Schaukelstuhl mit einem guten Buch im Schoß.